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Whey Protein Test – Infos  und Tipps


Im Fitnessbereich ist derzeit überall von Whey Protein, kurz Whey, die Rede. Aber was ist das eigentlich? Wie setzt es sich zusammen, wozu ist es gut und für wen ist es überhaupt geeignet? Hier gibt es alle wichtigen Antworten rund um das angesagte Molkeneiweiß!

Hier findest du die TOP 6 der Whey Proteine!

Was ist Whey Protein und warum ist es so beliebt?

Whey Protein – oder übersetzt Molkenprotein – wird mittels Ultrafiltration aus Milch gewonnen. Diese besteht schon von Natur aus zu 80% aus Casein und 20% aus Whey (Albumine und Globuline). Während Casein vom Körper eher langsam aufgenommen wird, gelangt Whey sehr schnell in den Blutkreislauf und eignet sich damit hervorragend für die Einnahme nach dem Training. Dafür sind unter anderem die essentiellen Aminosäureverbindungen Albumine und Globuline zuständig. Sie transportieren einzelne Blutbestandteile und tragen zur Regeneration der Muskulatur nach einem harten Workout bei.

Was Whey Protein besonders bei Sportlern so beliebt macht, sind zum einen die gute Aminosäurenbilanz (BCAAs) und zum anderen die hohe biologische Wertigkeit von 104 – mehr als jede andere natürliche Proteinquelle vorzuweisen hat. Damit unterstützt Whey eine gesunde, eiweißreiche Ernährung und kann als Zwischensnack leicht konsumiert werden.

Wie wird Whey Protein hergestellt?

Wie bereits angesprochen, wird Whey Protein aus Milch gewonnen. Und zwar über verschiedene Verfahren, wie beispielweise die Ultrafiltration. Werden Käse oder Quark hergestellt, fällt Molke als Nebenprodukt an. Die Molke wird vom Casein getrennt, Michfett sowie Milchzucker werden in einem aufwändigen Verfahren entzogen, sodass letztlich Whey Protein übrig bleibt.

Wichtig zu wissen ist an dieser Stelle, dass es verschiedene Arten von Whey gibt, die sich in der Herstellung entsprechend unterscheiden: Am günstigsten in der Produktion ist Whey Konzentrat. Es enthält zwar eine gute Menge Eiweiß, dafür aber auch noch recht viele Fette und Kohlenhydrate. Teurer in der Herstellung ist Whey Isolat, dafür ist diese Form des Wheys so gut wie frei von Kohlenhydraten. Als dritte Variante gibt es noch Whey Hydrolysat, bei welchem die enthaltenen Aminosäuren bereits beim Herstellungsprozess in freie Aminosäuren aufgespalten werden. Somit steht das Eiweiß der Muskulatur nach der Aufnahme noch schneller zur Verfügung.

Welche Whey Arten gibt es?

Whey Protein wird generell in drei Varianten unterschieden: Konzentrat, Isolat und Hydrolysat.

Whey Konzentrat ist preislich gesehen die günstigste Form und das perfekte „Einsteigermodell“ für alle, die ihrem Körper nach dem Training etwas Gutes gönnen wollen. Nach der Ultrafiltration weist Whey Protein Konzentrat einen Eiweißanteil von knapp 80% auf und enthält zu rund 50% essentielle Aminosäuren. Allerdings verstecken sich auch einige Gramm Fett und Kohlenhydrate in der pulverigen Eiweißquelle – mehr als bei den zwei Kollegen Isolat und Hydrolysat.

Whey Isolat ist eine gepimpte Version des Whey Konzentrats und bringt es auf mehr als 90% Eiweiß. Und damit noch nicht genug: Es enthält weniger Rückstände und deutlich weniger Fett bzw. Kohlenhydrate. Der Laktoseanteil liegt bei unter 1%, weshalb Isolat besonders für alle mit Laktoseunverträglichkeit hervorragend geeignet ist. Das Isolat ist zudem auch in einer mikrofiltrierten Ausführung erhältlich. Hier wird bei der Herstellung darauf geachtet, das keine chemischen Hilfsmittel zum Einsatz kommen und die Temperaturen niedrig gehalten werden. Dises Whey Isolat ist somit nicht-denaturiert und weist bis zu 10% Immunglobuline auf.

Whey Hydrolysat ist die dritte Whey Art und sozusagen die Luxusklasse unter den Whey Proteinen. Das konzentrierte Whey, das bereits im Konzentrat bzw. Isolat steckt, wird hierbei weiter aufgespalten und optimiert, sodass es vom Körper noch besser resorbiert werden kann. Der Prozess, der sonst eigentlich im Stoffwechsel stattfinden würde, erfolgt hier also bereits bei der Produktion. Damit hat Whey Hydrolysat eine hervorragende Bioverfügbarkeit – zu einem entsprechenden Preis. Viele Hersteller führen das Hydrolysat nicht als Shake, sondern in Form von Tabletten oder Liquid. Damit ist die Einnahme auch unterwegs problemlos möglich.

Wie und wann erfolgt die Einnahme beim Whey Protein?

Whey Protein ist ein klassisches Nahrungsergänzungsmittel. Es ersetzt demnach keine Mahlzeit, sondern ergänzt lediglich eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Die Einnahme erfolgt in der Regel in Form eines Shakes, der entweder mit Wasser oder fettarmer Milch zubereitet werden kann. Wird Whey in Verbindung mit Kohlenhydraten konsumiert, erhöht sich die Effizienz. Empfehlenswert ist die Beimischung von Pulver wie Maltodextrin oder, ganz simpel, das essen einer Banane.

Der Zeitpunkt der Einnahme hängt vom individuellen Tages- bzw. Trainingsablauf ab. Ein Whey Shake kann morgens direkt nach dem Aufstehen getrunken werden, am sinnvollsten ist er aber in einem recht kurzen Zeitfenster vor bzw. nach einem Workout. So ist der Körper optimal versorgt und die Speicher sind aufgefüllt. Im Rahmen einer Diät kann Whey auch als Zwischenmahlzeit konsumiert werden. Hierfür kommen aufgrund des niedrigen Fett- und Kohlenhydratgehaltes aber in erster Linie Isolat und Hydrolysat infrage.

Whey kann übrigens nicht nur im Shake nach dem Training eingesetzt werden. Durch die Viezahl an Geschmackssorten verfeinert es auch Magerquark, Naturjoghurt oder andere Gerichte und erhöht den Proteinanteil einzelner Mahlzeiten.

Für wen ist Whey Protein sinnvoll?

Ein normaler Mensch, der keinen Sport treibt, braucht in der Regel täglich ca. 0,8g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Wer Kraftsport macht und gezielt Muskeln aufbauen möchte, hat einen deutlich höheren Bedarf: Je nach Geschlecht sind es zwischen 1,5 und 3g pro Kilogramm Körpergewicht. Viele Lebensmittel wie Eier, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte und Milchprodukte enthalten zwar von Natur aus eine große Menge Eiweiß, als Shake ist Whey Protein aber eine schnelle und praktische Variante, um den täglichen Eiweißbedarf zu decken. Und zwar nicht nur bei Leistungssportlern, sondern auch bei Hobbyatlethen und allen, die auf ihre Ernährung achten.

Auch in vielen Weightgainern, die beim Masseaufbau helfen, sind Whey Proteine enthalten. Frauen können Whey ebenso zu sich nehmen, um ihr Bindegewebe zu straffen und die Fettverbrennung anzukurbeln. Generell ist Whey aber besonders für Kraft- und Leistungssportler sinnvoll – ganz egal, welchen Geschlechts.

Wie wirkt Whey?

In einem guten Whey Protein sind alle essentiellen Aminosäuren enthalten, die der Körper benötigt. Diese:

  • unterstützen den Muskelaufbau
  • verringern die Regenerationszeit
  • schützen vor Muskelabbau nach dem Training
  • bringen den Stoffwechsel in Gang
  • beeinflussen das Immunsystem positiv
  • stabilisieren den Blutzuckerspiegel

Whey Protein kann und sollte deshalb Bestandteil einer normalen Ernährung sein – unabhängig vom Training. Es schützt vor Zellalterung und unterstützt eine gesunde Lebensweise.

Whey Protein für Vegetarier und Veganer?

Dass in Fisch und Fleisch bzw. tierischen Lebensmitteln viel Eiweiß steckt, ist bekannt. Doch wie decken eigentlich alle, die vegetarisch oder sogar vegan leben ihren Tagesbedarf an Proteinen? Sie müssen recht erfinderisch sein und oftmals mehr Geld für entsprechende Nahrungsmittel mit Proteinen aus pflanzlicher Herkunft ausgeben. Damit neben Hülsenfrüchten, Kleie und Sojaprodukten keine Langeweile auf dem Speiseplan aufkommt, hat die Industrie auf die wachsende Nachfrage reagiert. Inzwischen gibt es auch für Veganer spezielles Soja Protein. Das Sortiment umfasst bei vielen Herstellern außerdem Hanfprotein, Erbsenprotein oder Reisprotein.

Welches Whey ist das Beste?

Diese Frage wird immer wieder gern gestellt, ist aber nahezu unmöglich zu beantworten. Es hängt immer davon ab, welche individuellen sportlichen Ziele angestrebt werden und wie viel man ausgeben möchte.

Generell ist Whey Konzentrat vollkommen ausreichend für alle, die ein Produkt mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und mit einem hohen BCAA-Anteil suchen. Wer den Fokus eher auf die Zusammensetzung legt und besonders ambitioniert Sport treibt, für den sind Isolat und Hydrolysat empfehlenswert. Letzteres hauptsächlich für alle, die ein Spitzenprodukt suchen, das auch unterwegs problemlos konsumiert werden kann, und dafür einen höheren Anschaffungspreis in Kauf nehmen.

Letztlich ist es immer eine Frage des Geschmacks und der individuellen Anforderungen, die an ein Whey Protein gestellt werden. Whey ist definitiv eines der wichtigsten Supplemente für alle Kraftsportler, Bodybuilder und Athleten. Es trägt zu einer gesunden Ernährung sowie einem trainierten Körper bei und kann vielseitig kombiniert werden.

 

Whey Protein wird auch Molkeweiß genannt, da es aus Milch gewonnen wird. Diese Proteinquelle ist besonders qualitativ und schnell vom Körper aufnehmbar, weswegen das Molkeprotein auch so beliebt ist. Bei der Herstellung von Whey Protein Pulver werden dabei drei Arten unterschieden: Whey-Konzentrat, Whey Isolat und Whey-Hydroisolat. Erfahre hier mehr über Whey Protein

Vorteile von Whey Protein

Das Whey Protein wird vom Körper schnell aufgenommen, ist gut verträglich und besitzt sehr gut Nährwertangaben. Der ideale Mahlzeitersatz für Sportler und wichtig für die schnelle Proteinversorgung nach dem Training.
Erfahre hier mehr über die Vorteile von Whey Protein

Rezepte mit Eiweißpulver

Eiweißpulver können nicht nur als Shake getrunken und zu sich genommen werden, sondern eignen sich auch perfekt zum backen oder kochen. Leckere Rezepte mit Whey Proteinpulver sind eine tolle Abwechslung zum Alltag und bieten dir die optimalen Nährwerte. Nebenbei schmecken diese Rezepte außerdem noch einzigartig gut!